Reisebudget Myanmar für Backpacker

W as kostet Backpacking in Myanmar? Was gibt man wohl für einen 17-tägigen Trip durch das goldene Land aus? Wo kann ich vielleicht Geld sparen und wo warten versteckte Kosten? Diese Fragen beantworten wir in diesem Post.

Reiseführer Tipp : Mit dem Reiseführer Stefan Loose Travel Handbuch Myanmar sind wir mal wieder außerordentlich gut gefahren.

Buchtipp: Vor und während der ersten paar Reisetage habe ich den Roman Tage in Burma von George Orwell verschlungen. Der Leser begleitet den Protagonisten auf seiner emotionalen Achterbahnfahrt durch das kolonialisierte Burma der 1920er Jahre und lernt allerhand über das Klima, Kultur und Religion Myanmars.

In der nachfolgenden Tabelle findest du eine Kostenaufstellung zu den wichtigsten Ausgaben, die in Myanmar angefallen sind. Die Darstellung erfolgt in USD, weil die lokale Währung Kyat (gesprochen Tschad) stark an den USD gekoppelt ist und USD als Währung akzeptiert wird – sofern die Scheine in perfektem Zustand sind, d.h. keine Falten, Knicke etc. 1 USD entspricht 1.000 Kyat.

 

//// Essen & Trinken ////
Mahlzeit in einem Einheimischen Restaurant2,00 – 6,00 US$
Mahlzeit in einem westlichen Restaurant4,00 – 7,00 US$
1,5L Wasser am Straßenstand0,30 US$
Coca Cola am Straßenstand0,60 US$
Bier in einfachem Restaurant1,00 – 4,00 US$
//// Unterkunft ////
Doppelzimmer in einem einfachen Guesthouse25,00 – 30,00 US$
Doppelzimmer Mittelklasse Hotel (dt. 3-Sterne), inkl. Frühstück30,00 – 40,00 US$
Homestaysexistieren nicht, da,durch die Regierung untersagt
//// Touristen-Attraktionen ////
Eintritt Schwedagon Pagode, Yangon10,00 US$
Eintritt Bagan Area15,00 US$
Eintritt Inle Lake Area10,00 US$
Eintritt Königspalast, Mandalay10,00 US$
//// Transport ////
Taxifahrt Yangon Zentrum – Flughafen10,00 US$
Taxifahrt Mandalay Zentrum – Flughafen12,00 US$
Busfahrt Yangon -,Bagan (JJ Express, sehr komfortabel)18,00 US$
Minibus Bagan – Kalaw15,00 US$
Minibus Inle See – Mandalay17,00 US$
Überquerung Inle Lake mit dem Boot15,00 US$

Insgesamt haben wir in den 17 Tagen Myanmar ziemlich genau 620,00 US$ pro Kopf (entspricht 500,00 €) ausgegeben. Im Tagesdurchschnitt pro Kopf also 36,00 US$ (entspricht 30,00 €). Mit diesem vergleichsweise hohen Reisebudget für Myanmar hatten wir einen gehobenen Lebensstandard ohne Einschränkungen oder Verzicht. Dies war uns nach 4 entbehrungsreichen Wochen in Nepal wichtig. Vor allem die Suche nach gutem, gesundem Essen war eine teure Herausforderung. Wenn man es ernsthaft aufs Sparen anlegt, kann man sicherlich noch etwas mehr herausholen und mit 20,00 bis 25,00 € pro Tag pro Kopf auskommen.



'Reisebudget Myanmar für Backpacker' have 2 comments

  1. 09/12/2014 @ 22:01 Backpacking in Myanmar: 8 Dinge, die du wissen solltest Backpacker blog

    […] Die höchsten Kosten beim Backpacken in Myanmar entstehen durch die Übernachtungen. Hostels mit Dormrooms gibt es kaum, sodass man sich unbedingt einige Tage im Voraus um eine Übernachtung kümmern sollte. Das gilt besonders für Solopacker, die ihre Kosten nicht mit einem Partner teilen können. Homestays wie aus anderen asiatischen Ländern bekannt gibt es nicht, da von der Regierung nicht gewünscht. Wie Myanmars Minister für Hotels und Tourismus, U Htay Aung, im Jahr 2013 verkündete, sind die Verhaltensweisen der Ausländer für die Bevölkerung Myanmars „inakzeptabel“: Gegenüber der Myanmar Times beklagte er sich darüber, dass Touristen nicht mit dem Gesicht gen Osten schlafen und die landestypischen Essensgewohnheiten nicht teilen. Die Preise für ein Doppelzimmer beginnen bei 20 USD pro Nacht, wobei der Standard dann schon sehr einfach ist. Auch Taxifahrten sind vergleichsweise teuer und kaum verhandelbar. Wir haben beispielsweise für die Strecke Yangon Zentrum – Flughafen 10 USD und für die Strecke Mandalay Zentrum – Flughafen 12 USD gezahlt. Innerhalb Mandalays hat ein Taxifahrer 35 USD pro Tag gekostet. Längere Fahrten per Bus sind dagegen erschwinglicher (VIP Bus 10h Fahrt für 18 USD). Weitere Infos zu den Reisekosten in Myanmar findest du in unserem Post Reisebudget Myanmar für Backpacker. […]

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  2. 26/08/2015 @ 18:33 Arjuna

    Sehr schöner Beitrag und vorallem tolle Bilder! Wirklich hilfreich! Ich war 2014 auch im Land, und was ich spannend finde, ist, wie schnell sich das Land verändert. Plane auch bald, noch einmal für eine etwas längere Zeit das Land zu bereisen. Freue mich schon darauf 😀

    Liebe Grüsse, Arjuna von http://www.reisegeek.de

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